E‑Rechnungsvergleich

Kostenvergleich E-Rechnung

E-Rechnungen kostenlos erstellen

Ob E-Rechnungen Geld kosten, hängt weniger von der Menge ab als vom Tarif. Viele Programme haben einen kostenlosen Tarif, fast jeder davon mit einer Einschränkung. Die Tabelle zeigt für 14 Programme, was 5, 20 und 100 E-Rechnungen im Monat kosten.

  • Preise geprüft am 03.10.2026
  • Fakten aus offiziellen Quellen

Das Wichtigste in Kürze

Stand 03.10.2026

  • 6 von 14 Programmen erstellen auch 20 E-Rechnungen im Monat kostenlos: Accountable, Collmex, easybill, Norman, Papierkram und Zervant.
  • 5 dieser 6 kostenlosen Tarife haben eine Einschränkung, zum Beispiel nur in der App, nur als XRechnung oder ohne Versand aus dem Programm.
  • SumUp Rechnungen erstellt 4, sevdesk 3 E-Rechnungen im Monat gratis. Danach zahlen Sie 10 € beziehungsweise 12,90 € im Monat.
  • Im Abo kosten 20 E-Rechnungen im Monat zwischen 10 € (FastBill, SumUp Rechnungen) und 79 € (orgaMAX), zzgl. MwSt.

Kosten

Was 5, 20 und 100 E-Rechnungen im Monat kosten

Monatliche Kosten für E-Rechnungen nach Menge, 14 Programme
Programm5 im Monat20 im Monat100 im MonatBedingungen
AccountableTarif „Rechnungen Free“0 €0 €0 €Nur in der App auf dem Smartphone, im Web erst ab Rechnungen Plus
CollmexTarif „rechnung free“0 €0 €0 €Nur XML, die Datei verschicken Sie selbst
NormanTarif „Kostenlos“0 €0 €0 €Auf der Preisseite keine genannt
PapierkramTarif „Free“0 €0 €0 €Papierkram-Logo im Fuß jedes Dokuments, 100 MB Speicher
ZervantTarif „Free“0 €0 €0 €Nur XRechnung, die Datei verschicken Sie selbst
easybillTarif „Free“0 €0 €12 €Angebote, Aufträge, Rechnungen und Lieferscheine zählen zusammen
FastBill10 €10 €10 €Kein kostenloser Tarif
SumUp RechnungenTarif „kostenloses Abo“10 €10 €10 €Ab der fünften E-Rechnung im Monat Tarif Plus
WISO MeinBüro10,90 €10,90 €10,90 €Kein kostenloser Tarif, nur im Jahresabo, bis 25.000 € Umsatz im Jahr
Lexware Office12,90 €12,90 €12,90 €Kein kostenloser Tarif, Version S sendet keine E-Rechnungen
sevdeskTarif „Kostenlos“12,90 €12,90 €12,90 €Ab der vierten E-Rechnung im Monat Tarif Rechnung
Billomat29 €29 €39 €Kein kostenloser Tarif, im günstigsten Tarif 30 Rechnungen im Monat
BuchhaltungsButler39,90 €39,90 €39,90 €Kein kostenloser Tarif
orgaMAX79 €79 €79 €Kein kostenloser Tarif, Cloud-Version im Jahresabo, monatliche Zahlung nur auf Anfrage

Günstigster Tarif, mit dem sich die Menge erstellen lässt. Preise pro Monat, zzgl. MwSt., ohne Aktionsrabatte. Tabelle als CSV-Datei

Die Menge ändert wenig. Nur bei Billomat und easybill steigt der Preis zwischen 5 und 100 E-Rechnungen, weil ein Kontingent endet. Den Unterschied machen die Bedingungen der kostenlosen Tarife.

Kostenlose Tarife

Wo die kostenlosen Tarife enden

Accountable

Tarif „Rechnungen Free“

Grenze
Keine Grenze genannt
Einschränkung
Nur in der App auf dem Smartphone, im Web erst ab Rechnungen Plus
Formate
XRechnung, ZUGFeRD

Collmex

Tarif „rechnung free“

Grenze
100.000 Dokumente insgesamt
Einschränkung
Nur XML, die Datei verschicken Sie selbst
Formate
XML (CII)

Norman

Tarif „Kostenlos“

Grenze
Keine Grenze genannt
Einschränkung
Auf der Preisseite keine genannt
Formate
XRechnung, ZUGFeRD

Papierkram

Tarif „Free“

Grenze
Keine Grenze genannt
Einschränkung
Papierkram-Logo im Fuß jedes Dokuments, 100 MB Speicher
Formate
XRechnung, ZUGFeRD

Zervant

Tarif „Free“

Grenze
Keine Grenze genannt
Einschränkung
Nur XRechnung, die Datei verschicken Sie selbst
Formate
XRechnung

easybill

Tarif „Free“

Grenze
50 Dokumente im Monat
Einschränkung
Angebote, Aufträge, Rechnungen und Lieferscheine zählen zusammen
Formate
XRechnung, ZUGFeRD

SumUp Rechnungen

Tarif „kostenloses Abo“

Grenze
4 im Monat
Einschränkung
Ab der fünften E-Rechnung im Monat Tarif Plus
Formate
XRechnung, ZUGFeRD

sevdesk

Tarif „Kostenlos“

Grenze
3 im Monat
Einschränkung
Ab der vierten E-Rechnung im Monat Tarif Rechnung
Formate
XRechnung, ZUGFeRD

Eine Datei, die Sie selbst verschicken, ist eine vollwertige E-Rechnung. „Für den Empfang einer elektronischen Rechnung genügt bereits ein E-Mail-Postfach“, schreibt das Bundesfinanzministerium. Sie hängen die Datei also an eine gewöhnliche E-Mail an.

Auch eine XRechnung allein genügt, denn seit dem 1. Januar 2025 muss jedes Unternehmen im Inland E-Rechnungen empfangen können. Bequemer für Ihre Kunden ist ZUGFeRD, weil sich die Rechnung zusätzlich wie ein PDF öffnen lässt. Den Unterschied erklärt der Ratgeber XRechnung oder ZUGFeRD.

Für wen

Welcher Weg zu Ihnen passt

  1. Wenige Rechnungen, Buchhaltung woandersEin kostenloser Tarif reicht. Achten Sie auf die Grenze pro Monat und darauf, ob Sie am Computer oder nur am Smartphone arbeiten wollen.
  2. Buchhaltung, Belege und Banking in einem ProgrammDann zählt der Preis der E-Rechnung kaum. Entscheidend ist, was die Buchhaltung kann. Wie sich Lexware Office und sevdesk darin unterscheiden, zeigt der Vergleich der beiden.
  3. KleinunternehmerSie müssen keine E-Rechnungen ausstellen, aber empfangen. Was das bedeutet, steht im Ratgeber E-Rechnung für Kleinunternehmer.

Methode

So wurde gezählt

Gezählt hat der günstigste Tarif, mit dem sich die jeweilige Menge an E-Rechnungen nach EN 16931 erstellen lässt, etwa als XRechnung oder ZUGFeRD. Grundlage sind allein die Seiten der Anbieter, abgerufen am 03.10.2026. Rabatte für Neukunden zählen nicht.

Die Preise gelten im Monat, ohne Mehrwertsteuer und bei monatlicher Zahlung. Gibt es nur ein Jahresabo, steht dessen Monatspreis in der Tabelle. Gibt es ein Programm zum Installieren und eine Cloud-Version, zählt die Cloud-Version.

Nicht berücksichtigt sind Online-Generatoren ohne Kundenkonto und die Rechnungsfunktionen von Geschäftskonten. Hat ein Anbieter seine Tarife geändert, genügt eine kurze Nachricht an kontakt@e-rechnungsvergleich.de.

FAQ

Häufige Fragen zu kostenlosen E-Rechnungen

Welches Programm erstellt E-Rechnungen kostenlos?

Accountable, Collmex, easybill, Norman, Papierkram und Zervant erstellen auch 20 E-Rechnungen im Monat ohne Gebühr, jeweils mit eigenen Bedingungen.

SumUp Rechnungen und sevdesk haben ebenfalls einen kostenlosen Tarif, aber nur für 4 beziehungsweise 3 E-Rechnungen pro Monat. Danach zahlen Sie 10 € beziehungsweise 12,90 € im Monat.

Darf ich eine E-Rechnung selbst per E-Mail verschicken?

Ja. „Für den Empfang einer elektronischen Rechnung genügt bereits ein E-Mail-Postfach“, schreibt das Bundesfinanzministerium. Ein Programm, das nur die Datei erstellt, reicht also aus.

Entscheidend ist die Datei selbst, etwa eine XRechnung oder eine ZUGFeRD-Rechnung. Ein einfaches PDF ohne XML ist keine E-Rechnung.

QuelleBundesministerium der Finanzen, FAQ E-Rechnung (Stand März 2026)

Ab wann muss ich E-Rechnungen ausstellen?

Unternehmen mit mehr als 800.000 € Gesamtumsatz im Vorjahr müssen ab dem 1. Januar 2027 E-Rechnungen an andere Unternehmen ausstellen. Für alle übrigen gilt das ab dem 1. Januar 2028. Kleinunternehmer sind davon ausgenommen.

E-Rechnungspflicht im Detail QuelleBundesministerium der Finanzen, FAQ E-Rechnung (Stand März 2026)